Veröffentlichungen

Anlässlich unserer Ausstellung in Much wurde ein Begleitheft zusammengestellt. Dieses liegt dem Verein nur noch in Einzelexemplaren vor (eines gehört zum Projekt: (Heimat-) Geschichte zum “Be-greifen”).

Von Peter H. Krause erschien nach jahrelangen Recherchen 1998 im Verlag Franz Schmitt, Siegburg, der erste Band in der Reihe “Unabhängige Historische Untersuchungen”. Der Titel lautet: Belagert. Erobert. Geplündert. Siegburger Kriegszeiten von 1583 bis 1714. Es handelt sich hierbei um den ersten militärhistorischen Überblick über die sehr bewegte Geschichte der Stadt Siegburg. Er fand in der Öffentlichkeit große Beachtung.

Belagert, Erobert, Geplündert

Belagert, Erobert, Geplündert

Kanonendonner und Pesthauch

Kanonendonner und Pesthauch

2006 folgte der zweite Band dieser Reihe mit dem Titel “Kanonendonner und Pesthauch”. Zur Geschichte der Burg/Feste Windeck an der Sieg und ihrer Rolle im bergischen Amt Windeck unter den Nesselrodern 1431 bis 1663.
Dieser Band ist derzeit nicht mehr beim Verlag Franz Schmitt, Siegburg, erhältlich.

In der Reihe “Historische Untersuchungen – Alte Karten und Bilder” wurde 2004 das erste Heft über das Bröltal “Alte Ansichten des Hauses zum Stein (Burg Herrnstein) von Peter Effelsberg und Peter H. Krause veröffentlicht. Es zeigt die älteste Abbildung des Hauses aus dem 16. Jahrhundert, einige Abbildungen aus dem 18. Jahrhundert sowie einen Grundriss der Gesamtanlage.
Exemplare können noch zum Kostenbeitrag von 5,– Euro  erworben werden.

Romantisierte Vorstellung

Von Holger Klein (Text / Bilder), 26.09.08, 16:31h, – Kölner Stadt-Anzeiger

Wasser als Waffe der Burgfrauen

Peter H. Krause berichtet aus der unromantischen Geschichte der Feste Windeck. Der passionierte Geschichtsforscher schildert das Leben im Mittelalter: Es war unbequem und höchst gefährlich.

Turmrest der Burgruine Windeck

Turmrest der Burgruine Windeck

Windeck – Tugendhafte Herrscher, edle Ritter, schöne Burgfräuleins, pompöse Turniere – das Bild, das uns häufig in Filmen vom Mittelalter vermittelt wird, ist romantisch, hat mit der Wirklichkeit aber rein gar nichts zu tun. „Die schöne Ritterzeit gab es nicht“, weiß Peter H. Krause. Der Autor und Geschichtsforscher befasst sich schon seit Jahrzehnten mit den Burgen der Region. Eine seiner Lieblingsfestungen: die Burg Windeck. Über das Wahrzeichen der Gemeinde – sie wurde 1174 erstmals urkundlich erwähnt – hat er ein Buch geschrieben und er veranstaltet regelmäßig Führungen zur Ruine. Die jüngste Exkursion befasste sich mit der „Feste Windeck zur Zeit der Musketiere“.